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» Kaufen und Vermieten: Euro Grundinvest rechnet 2012 auf Käuferseite mit mehr Kapitalanlegern als...
Geschrieben von: Immobilien-News, am 03.02.2012, 15:24 Uhr
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Kaufen und Vermieten: Euro Grundinvest rechnet 2012 auf Käuferseite mit mehr Kapitalanlegern als Eigennutzern
Neubauten stehen bei Privatinvestoren im Fokus
Hohe Kaufpreise drücken auf Renditen
2012 wird sich nach Meinung des Projektentwicklers Euro Grundinvest Objekt Holding GmbH & Co. KG ein Trend verstärken, der bereits seit zwei Jahren auf dem Immobilienmarkt zu beobachten ist: Viele Bauträger werden in diesem Jahr mehr Neubauimmobilien an Kapitalanleger verkaufen als an Eigennutzer. "Wir rechnen damit, dass 2012 rund 65 Prozent der Neubauobjekte an Kapitalanleger veräußert werden, die das Objekt anschließend vermieten - anstatt es selbst zu nutzen. 2011 betrug das Verhältnis zwischen Kapitalanlegern und Eigennutzern rund 50/50", sagt Michael Balek, Chefprojektentwickler der Euro Grundinvest Objekt Holding GmbH & Co. KG.
Laut Euro Grundinvest hat sich die Kapitalanlegerquote bei allen Münchner Bauträgern im vergangenen Jahr erhöht. "Weil es auf dem nachgefragten Münchner Immobilienmarkt nur wenige Bestandsobjekte gibt, müssen Kapitalanleger zwangsläufig in Neubauprojekte investieren, wenn sie ihr Geld in Sachwerten anlegen möchten", sagt Balek.
Neubauimmobilien sind zudem wegen der Energieeffizienz und der besseren Kalkulierbarkeit gefragt. "Gerade Kapitalanleger, die vergleichsweise wenig Fachwissen mitbringen und die Bausubstanz von Bestandsimmobilien nur schlecht einschätzen können, setzen lieber auf Neubauten. Anders als bei Altbauten werden die Renditeerwartung nicht von unvorhersehbaren Reparaturen oder energetischen Sanierungen gefährdet", erläutert Balek. Für diese Sicherheit akzeptieren Investoren höhere Einstandspreise und verzichten auf Rendite. Bei durchschnittlichen Kaufpreisen von 4.800 Euro pro Quadratmeter und Mieten von 13,00 Euro pro Quadratmeter lassen sich 2012 nach Berechnungen der Euro Grundinvest in München Bruttorenditen von knapp 3 Prozent erreichen. Bei einer entsprechend geringen Mietausfallquote sei diese Rendite realistisch.
Laut Balek drohe der Immobilienmarkt München trotz der Preissteigerungen von rund 30 Prozent in den vergangenen fünf Jahren nicht zu überhitzen. Selbst wenn die Unsicherheit an den Finanzmärkten nachlasse und Investoren andere Anlageklassen wie Aktien wiederentdecken, sei in München nicht mit signifikanten Rückschlägen bei den Preisen zu rechnen. "Die Käuferstruktur ist sehr solvent und es besteht kein Verkaufsdruck. Objekte werden meist zu mehr als 50 Prozent eigenfinanziert. Während Eigennutzer meist 80 Prozent des Kaufpreises mit Hilfe eines Immobiliendarlehens finanzieren, nutzen Kapitalanleger entweder vorhandene Objekte zur Besicherung oder zahlen den nahezu kompletten Kaufpreis in bar. Bei solchen Kapitalanlegern ist folglich nicht mit Forderungsausfällen bei Krediten zu rechnen, die eine Verkaufslawine auslösen könnten."
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» Der beste Zimmerer Europas kommt aus Deutschland. Deutschland ist die beste Zimmerer-Nation Europas
Geschrieben von: Immobilien-News, am 03.02.2012, 15:21 Uhr
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Zimmerer-Europameister 2012 in der Einzelwertung wurde Andreas Fichter (19) aus Deutschland, Silber ging an York Niklas Petersen (22) ebenfalls aus Deutschland, Bronze wurde zweimal übergeben: an Domise Moïse (22) aus Frankreich und an Stefan Oppliger (19) aus der Schweiz.
In der Mannschaftswertung lag Deutschland auf Platz eins, gefolgt von der Schweiz und von Frankreich auf dem dritten Rang.
Die Zimmerer-Europameisterschaft 2012 fand vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 parallel zur Messe DACH+HOLZ International 2012 in Stuttgart statt. 22 Teilnehmer aus zehn Ländern nahmen teil und zeigten handwerkliches Können der Meisterklasse.
Die Wettbewerbsteilnehmer im Alter bis maximal 23 Jahre hatten an drei Wettbewerbstagen 22 Stunden Zeit, um ein Dachstuhlmodell zu erstellen. Dabei ging es um Präzision und Genauigkeit beim Messen, Sägen und Zusammenbauen. Die Bewertung erfolgte durch die internationale Jury, für die jedes Land einen Experten stellte. Die Juryleitung lag beim Chefexperten aus Italien, dem Holzbauunternehmer aus Südtirol und Europameister bei der ersten Zimmerer-EM im Jahr 1994 Alexander Schötzer, der auch die Siegerehrung vornahm.
Die Zimmerer-Europameisterschaft 2012 stand unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler. Sein Staatssekretär, Ernst Burgbacher, zugleich Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, hatte sich bei der Messeeröffnung am Dienstag ein Bild vom Wettbewerb gemacht.
Der 10. Europäische Berufswettbewerb wurde im Rahmen der Nachwuchsförderung zum 10. Mal von der Europäischen Vereinigung des Holzbaus (EVH) veranstaltet. Die Durchführung lag bei Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.
Auf der Siegerehrung erklärte Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland: "Unsere jungen Zimmerer haben in einem spannenden Wettbewerb Können, Leistungsbereitschaft, Engagement, Nervenstärke und Fairness gezeigt. Unsere Branche kann auf diesen Nachwuchs stolz sein. Wir freuen uns, dass die EM auf so großes Interesse seitens der Messebesucher und der Öffentlichkeit stieß."
Für den Premiumsponsor VELUX sprach Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse: "Mit der Europameisterschaft wollten wir auf den Zimmerer-Beruf weit über die Holzbaubranche hinaus aufmerksam machen und haben uns über die gezeigten fachlichen Fähigkeiten der Zimmerer mit ihrer Gewinnermentalität und Teamgeist sehr gefreut."
"Mit der EM wollen wir für unser Handwerk werben, über die Ausbildungsleistungen in den einzelnen Ländern informieren und durch den intensiven Erfahrungsaustausch die Zimmerer-Ausbildung in Europa auf hohem Niveau angleichen", erklärte Georg König, Präsident der Europäischen Vereinigung des Holzbaus.
Die Durchführung der Zimmerer-Europameisterschaft 2012 war nur durch das Sponsoring von zwölf Unternehmen der Holzbaubranche möglich, die mit ihrer Unterstützung Verantwortung für den Nachwuchs im Holzbau gezeigt haben. Der Dachfenster-Anbieter VELUX war Premiumsponsor. Goldsponsoren waren Pavatex, Isover, HECO-Schrauben, Wienerberger, Würth und Saint Gobain Building Distribution Deutschland GmbH. Fermacell, Eternit, Mafell und metabo waren Silbersponsoren. Mafell und metabo waren zudem Maschinen- und Gerätesponsor bei der Europameisterschaft. Als Bronzesponsor war ITW Befestigungssysteme dabei.
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» Immobilienanlage: Das riskante Geschäft mit den Schnäppchen-Fonds
Geschrieben von: Immobilien-News, am 03.02.2012, 15:19 Uhr
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Eingefrorene Immobilienfonds werden am Zweitmarkt derzeit günstig angeboten. Sparern winken hohe Renditen – aber das Risiko ist hoch.

FOTO: INFOGRAFIK WELT ONLINE
Die Entwicklung offener Immobilienfonds
Der Ruf ist vollkommen ruiniert. Wer dieser Tage Anlegern empfiehlt, in einen offenen Immobilienfonds zu investieren, der wird entweder Gelächter ernten oder aber Empörung. Die Fonds gelten inzwischen als hochriskante Anlage, oder schlimmer noch: als sichere Verlustbringer. Die gängige Meinung lautet: Finger weg! Doch genau deshalb bieten sich inzwischen wieder gute Chancen bei diesen Anlageprodukten.
Allerdings weniger, wenn man Anteile direkt von der Bank oder der Fondsgesellschaft kauft. Sondern vielmehr, wenn man sie über die Börse erwirbt. Und hier vor allem bei jenen Fonds, die derzeit eingefroren sind oder sich in der Abwicklung befinden.
Hintergrund ist, dass diverse Fonds seit einigen Jahren in Liquiditätsproblemen stecken. Sie haben nicht mehr genug Bargeld, um Anleger auszuzahlen, die ihre Anteile zurückgeben wollen. Das ganze Geld steckt in den Immobilien und diese sind nicht über Nacht zu verkaufen. Daher wurden einige offene Immobilienfonds eingefroren, die Fondsgesellschaften nehmen also keine Anteile mehr zurück, bis sie wieder flüssiger sind.
In diesem Status sind derzeit neun Fonds. Sechs davon haben es sogar aufgegeben, durch den Verkauf einzelner Immobilien wieder Bargeld einzuspielen, um Anleger auszuzahlen. Sie werden jetzt ganz aufgelöst und haben dafür noch bis zu zweieinhalb Jahre Zeit.
Es gibt jedoch einen Zweitmarkt für solche Anteile. An den Börsen, vor allem in Hamburg, können Anleger, die unbedingt aus den Fonds aussteigen wollen, ihre Anteile losschlagen. Und sie tun das – obwohl sie dort inzwischen zu riesigen Abschlägen auf den inhärenten Wert der Fonds gehandelt werden. Schlecht für die Verkäufer, gut für potenzielle Käufer.
So berechnet die Axa beispielsweise den Wert eines Anteilsscheines des Axa Immoselect auf etwas über 51 Euro. An der Börse in Hamburg kann man sie jedoch für rund 31 Euro kaufen – macht einen Abschlag von fast 40 Prozent. Der Fonds wird zwar bis spätestens Oktober 2014 aufgelöst. Am Ende erhalten die Anleger aber dann den Erlös aus dem Verkauf der Immobilien, die jetzt noch im Fonds stecken, ausbezahlt. Sind die Berechnungen der Axa korrekt, müssten dann 51 Euro an die Anleger ausbezahlt werden – das würde für jemanden, der nun an der Börse die Anteile erwirbt, eine Rendite von 65 Prozent ergeben.
Das klingt verführerisch. Allerdings ist natürlich doch ein Haken dabei: Es ist eben fraglich, ob die Axa und die anderen Gesellschaften die Immobilien wirklich für den Preis verkaufen können, zu dem sie derzeit in den Büchern stehen. „Die Fonds müssen ja ihr gesamtes Portfolio verkaufen. Das schwächt ihre Position in der Verhandlung mit potenziellen Käufern“, sagt Sonja Knorr, Immobilienfondsexpertin bei Scope Analysis.
Hinzu kommt, dass viele Fonds inzwischen einen Teil der Immobilien verkauft haben. „Am besten zu veräußern sind natürlich die hochwertigen Immobilien, da sich dafür leicht Käufer finden“, so Knorr.
Vor allem ältere Fonds, wie der Axa Immoselect oder der Degi Europa, haben aber einen recht großen „Bodensatz“ schwer veräußerbarer Gebäude. Je länger die Abwicklungsphase dauert, je mehr schon verkauft wurde, desto höher wird der Anteil der schwer verkäuflichen Immobilien. Bei diesen kann es dann noch zu deutlichen Abwertungen kommen – und prompt liegt der errechnete Fondswert deutlich niedriger.
Keine Rendite ohne Risiko
Schließlich entstehen auch bei der endgültigen Abwicklung noch Kosten. So müssen beispielsweise Kredite vorzeitig abgelöst werden, wodurch Vorfälligkeitsentschädigungen fällig werden. Oder es kann noch zu langwierigen Steuerprozessen kommen. All das kann ebenfalls den Fondswert drücken.

FOTO: INFOGRAFIK WELT ONLINE
Attraktive Standorte für Anleger
Und dennoch: Ein Abschlag von 30 bis 40 Prozent ist schon sehr groß. Darin steckt nicht nur die Furcht vor Abwertungen bei den Immobilien und zusätzlichen Kosten. „Auch die fehlende Liquidität drückt auf den Wert im Handel“, so Knorr. Und genau das macht die Fonds dann eben attraktiv für all jene, denen Liquidität nicht so wichtig ist, die damit leben können, dass ihr Geld erst mal bis zur endgültigen Abwicklung des Fonds oder bis zur Wiedereröffnung eines derzeit eingefrorenen Fonds feststeckt.
Für diese Investoren ist eine Anlage in einen solchen Immobilienfonds derzeit eine Alternative zu einer Festgeldanlage. Dort bekommt man dieser Tage für zwei Jahre maximal rund drei Prozent, für sichere deutsche Staatsanleihen sind es sogar gerade mal 0,2 Prozent.
Angenommen dagegen, man kauft sich nun Anteile des Axa Immoselect am Zweitmarkt und dieser wird bis zur endgültigen Abwicklung noch um 30 Prozent abgewertet – was für Büroimmobilien ein sehr hoher Abschlag wäre – so bliebe am Ende immer noch eine Rendite von insgesamt knapp 15 Prozent oder über fünf Prozent pro Jahr, wenn der Fonds bis Oktober 2014 endgültig abgewickelt ist.
Aber es gibt natürlich keine Rendite ohne Risiko. Die Abwicklung kann länger dauern oder einige Gebäude können vielleicht gar nicht veräußert werden. Wer ein solches Investment eingehen möchte, sollte sich daher gut informieren, wie gut die Gebäude des Fonds in Schuss sind, wo sie stehen und wie die Immobilienkonjunktur dort ist, um das Risiko zu minimieren. Die Schnäppchenpreise am Zweitmarkt sind einen solchen genaueren Blick in jedem Fall wert.
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» Gewerbeimmobilien: Frankfurt eifert bei Shopping-Centern New York nach
Geschrieben von: Immobilien-News, am 03.02.2012, 15:16 Uhr
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Am Frankfurter Goetheplatz wird ein neuer Einkaufstempel hochgezogen. Das 100 Millionen Euro teure Projekt soll Shopping auf höchstem Niveau bescheren.
Europäische Finanzmetropole und internationales Drehkreuz: Frankfurt zieht Menschen aus aller Welt an. Klar, dass denen auch ein extravagantes Shopping-Erlebnis geboten werden soll. Zwar verfügt die Mainmetropole mit der Goethestraße bereits über eine international bekannte Einkaufsstraße mit teils hochwertigen Markenanbietern. Doch was der Stadt fehlt – meinen zumindest Städtebauexperten – ist ein markanter Einkaufstempel, ähnlich wie dies etwa in London, New York oder auch Berlin mit den Departmentstores von Harvey Nichols, Barneys, Quartier 206 oder The Corner der Fall ist.

FOTO: ONE-GOETHEPLAZA
Blickfang des One Goetheplaza: Das Edelrestaurant mit Bar in der Turmspitze
Diese Lücke soll nun schon bald geschlossen werden: Mit „One Goetheplaza“ – so lautet die Marketing-Bezeichnung des Projekts – entsteht an der Westseite des Goetheplatzes in bester Lage ein vom preisgekrönten Frankfurter Architekten Christoph Mäckler entworfener Neubau, der Trendmarken und Luxus-Labels ein neues Zuhause bieten soll.
Unmittelbar am Zugang zum Geschäfts- und Bankenviertel der Finanzmetropole gelegen, soll Frankfurts neues Innenstadtprojekt zugleich das neue Entrée zur Edel-Einkaufsmeile Goethestraße bilden. Allein knapp 5000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche werden dort geschaffen, dazu kommen noch Büros auf gut 6700 Quadratmetern. Weichen müssen dafür mehrere Bauten aus den 50er-Jahren.
Das Projekt ist ein Joint Venture des luxemburgischen Private-Equity-Unternehmens FREO und des US-amerikanischen AREA-Fonds. FREO hatte das Projekt Anfang vergangenen Jahres von einem internationalen Privatinvestor erworben. Insgesamt werden über 100 Millionen Euro in das Projekt investiert, die in Frankfurt beheimatete Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die Landesbank Berlin sind für die Finanzierung zuständig. Baubeginn ist noch im ersten Quartal dieses Jahres, bereits im Sommer 2013 soll alles fertig sein.
Im Turm eine Bar mit 360-Grad-Panorama-Blick
Im Erdgeschoß und dem ersten Obergeschoss sind bis dahin voraussichtlich fünf größere Ladeneinheiten entstanden, davon mindestens drei so genannte Flagshipstores. Architektonisch simuliert der Entwurf von Christoph Mäckler, der seit 1998 auch eine Professur an der Technischen Universität Dortmund am Lehrstuhl für Städtebau innehat, eine Abfolge einzelner Häuser mit je sieben Voll- und einem Staffelgeschoss, die Fassaden sind mit Naturstein verkleidet.
FOTO: ONE-GOETHEPLAZA
Simulation des neuen Einkaufscenters im Frankfurter Bankenviertel
An der Ecke zur Goethestraße entsteht zudem ein kleiner Eckturm mit Glasdach – eine Hommage an das historische Stadtbild der Mainmetropole, wo eben bis zum zweiten Weltkrieg ein Turmgebäude den Eingang zur Goethestraße markierte. In die Turmspitze wird ein im futuristischen Stil gehaltenes Edel-Restaurant mit Bar einziehen, das den Gästen neben kulinarischen Genüssen auch eine tolle Aussicht bieten soll: Die Planer versprechen einen 360-Grad-Panoramablick.
Die Pressemitteilung des Investors FREO klingt ziemlich euphorisch: „Für die Stadt Frankfurt und insbesondere den Goetheplatz selbst ist One Goetheplaza ein großer Gewinn, weil wir mit guter, zeitloser Architektur und einem nachhaltigen Nutzungskonzept zur Aufwertung der Innenstadt und des Goetheplatzes spürbar beitragen“, wird FREO-Geschäftsführer Ralph Wagner zitiert.
Einkaufcenter mit schickem Internetauftritt
Auch der Internetauftritt des neuen Projekts kommt recht modern daher: Auf One-Goetheplaza.de begrüßen schicke Grafikelemente und ein ansprechendes Design die Besucher, Computersimulationen ermöglichen einen ersten Rundgang durch das Gebäude. Ein älterer Rechner würde ob der Datenfülle wohl in die Knie gehen. Im Hintergrund dudelt der 80er-Jahre-Popsong „Say I'm Your Number One“ von Princess – passend ausgewählt zum Namen des Projektes. Das klingt alles erst mal nach einer gekonnten Inszenierung der Marketingstrategen des Investors.
Doch es gibt bereits reale Erfolge zu vermelden: So konnte die Luxusmarke Louis Vuitton als Ankermieter gewonnen werden, weitere sollen laut Angaben des für die Vermarktung verantwortlichen Immobilienberaters BNP Paribas Real Estate in Kürze folgen. „Wir haben keinen Zweifel daran, dass dieses Projekt für den Luxus-Einzelhandelsbereich Signalwirkung hat und sich nach Louis Vuitton weitere Top Marken hier positionieren werden“, sagt Bill Benjamin, Europa-Chef des Projektpartners AREA.
Zusätzlich Büroflächen in hervorragender Lage
Für José Martínez von BNP Paribas sind aber nicht nur die Einzelhandelsflächen für den Erfolg des Projektes ausschlaggebend: „Auch die Büroflächen überzeugen durch ihre hohe Qualität und die hervorragende Lage.“ Und gerade in diesem Bereich ist der Bedarf in der Bankenmetropole hoch, wie eine Analyse des Düsseldorfer Maklerhauses Aengevelt zeigt. Demnach wurde im vergangenen Jahr am Frankfurter Büromarkt ein Flächenumsatz von rund 410.000 Quadratmetern erzielt.
Nominell bedeutete das zwar einen Rückgang um 65.000 Quadratmeter im Vergleich zum Jahr 2010. Damals gab es jedoch in Frankfurt eine Großanmietung durch die Europäische Zentralbank (EZB) von 104.000 Quadratmetern, die das Ergebnis entsprechend verfälscht hatte. Lässt man diese außen vor, ergibt sich daraus ein Plus von 39.000 Quadratmetern oder elf Prozent, rechnet Michael Fenderl vor, der bei Aengevelt die Research-Abteilung leitet. Der Analyst sieht entsprechend einen ungebrochenen Aufwärtstrend am Büromarkt der Hessenmetropole – und erwartet für 2012 eine weitere Steigerung: „Um 430.000 Quadratmeter sind durchaus möglich.“ Das entspräche einem Zuwachs um weitere 4,5 Prozent.
Die Pläne für einen Neubau auf dem Areal am Frankfurter Goetheplatz gibt es übrigens schon länger: Im Jahr 2009 rief der damalige Investor einen beschränkten Wettbewerb mit acht Büros aus, daraus wurden drei Entwürfe ausgewählt, unter anderem auch der von Christoph Mäckler. Letzterer wurde zwar zum Gewinner des Wettbewerbs gekürt – doch dann zog sich der Investor zurück. Es dauerte bis zum Spätherbst des vergangenen Jahres, bis mit FREO und AREA neue Investoren gefunden werden konnten, die das Projekt nun nach den alten Entwürfen realisieren.
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» Zwangsversteigerung der Kelly-Residenz - Kein Zuschlag für Joey Kelly
Geschrieben von: Immobilien-News, am 03.02.2012, 15:14 Uhr
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Bei einer Zwangsversteigerung der Kelly-Residenz am Brühler Amtsgericht ging Joey Kelly zunächst leer aus, denn sein - und damit auch das einzige - Gebot für Schloss Gymnich war zu niedrig.

Schloss Gymnich: Zwangsversteigerungstermin ohne Ergebnis. Foto: © Achim Raschka / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0
Nach vierzehn Jahren hat Schloss Gymnich bei Bonn als Heim für die Kelly Family ausgedient. Bei einer Zwangsversteigerung sollte das imposante Wasserschloss mit rund 3610 Quadratmetern aus dem 14. Jahrhundert am Dienstag versteigert werden. Grund gegen einen Verkauf sei die Vielzahl der Eigentümer, deren Wünsche nicht immer unter einen Hut zu bekommen seien, so Joey Kelly gegenüber stern.de. Aus diesem Grund habe er eine Zwangsversteigerung forciert.
Joey Kelly, das Familienmitglied, das in den letzten Jahren vor allem durch seine zahlreichen Auftritte bei Stefan Raab in die Öffentlichkeit trat, war bei der Zwangsversteigerung mit einem Gebot von 1,7 Millionen Euro einziger Bieter im Brühler Amtsgericht, wo das ehemalige Kelly-Schloss zur Versteigerung unter den Hammer kommen sollte. Einen Zuschlag bekam der Sänger jedoch nicht, da das Mindestgebot in Höhe von 2,65 Millionen Euro weit unterschritten wurde – geschweige denn vom Verkehrswert der Immobilie, der auf den doppelten Betrag von 5,3 Millionen Euro festgesetzt wurde. Joey Kelly bietet sich jedoch beim nächsten Versteigerungstermin, der in etwa drei bis sechs Monaten angesetzt werden soll, die Möglichkeit, den Besitz unter seine Fittiche zu bringen. Dann gelten keine Untergrenzen mehr für die Höhe der Gebote. Damit eröffnet sich auch für andere Bieter die Chance, sich den Kelly Familiensitz unter den Nagel zu reißen.
Joeys Gebot nur PR?
Bereits beim ersten Versteigerungstermin war einiges Publikum beim Amtsgericht, welches sich das “Merkblatt für Bietinteressenten” aneignete oder bereits die entsprechenden Unterlagen mit sich führte. Wahrscheinlich ist, dass einige die erste Versteigerung abwarteten und darauf hofften, dass das Mindestgebot von 50 Prozent des Verkehrswertes ausbleiben würde. So haben Interessenten beim nächsten Termin die Gelegenheit, Schloss Gymnich für weniger als 2,65 Millionen Euro zu ersteigern. So eventuell auch der 59-jährige Ahmed Pekkip. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, soll Pekkip sich mit Joey Kelly über den Verkauf einig geworden sein und plane unter anderem die Errichtung einer Seniorenresidenz.
Wer den Zuschlag für die traumhafte Immobilie bekommt, bleibt also abzuwarten. Fest steht jedoch, dass der zukünftige Schlossherr auf eine lange Geschichte seiner Immobilie wird zurückblicken können. Als Stammsitz des rheinischen Adelsgeschlechts von Gymnich erhielt es im 14. Jahrhundert seinen Namen. Seitdem diente das Schloss zahlreichen Gästen der Bundesregierung - darunter zum Beispiel US-Präsident Richard Nixon - als Unterkunft bis es 1998 in den Besitz der Kelly Family überging. Weil immer mehr Familienmitglieder aus dem Wohnsitz auszogen, stand das Schloss jedoch die letzten zehn Jahre leer.
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» Zwangsversteigerungen in Deutschland
Geschrieben von: Immobilien-News, am 03.02.2012, 15:13 Uhr
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Es ist schade, wenn Eigenheimbesitzer in der prekären Situation sind, ihre Immobilie zwangsversteigern zu müssen. Andererseits wird so aber für so manch anderen eigener Wohnraum erst erschwinglich: Auf dem Markt für Zwangsversteigerungen wartet so manches Schnäppchen auf seinen neuen Besitzer. Doch wo findet man eigentlich einen Überblick über Zwangsversteigerungen in Deutschland?

Zwangsversteigerungen bieten die Chance, günstig an ein Eigenheim zu kommen
Deutschland ist flächenmäßig ein kleines, hinsichtlich der Bevölkerung und der Wirtschaftskraft aber ein großes europäisches Land, genauer gesagt das größte Land innerhalb der EU. 80 Millionen Menschen leben in diesem Land. Historisch ist Deutschland überwiegend ein Land von Mietern, ganz im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien, wo
das Motto „My Home Is My Castle“ Teil der dortigen Kultur ist. Aber die Deutschen holen nun schon seit Jahren auf: Den Traum, Wohnraum zu besitzen, hegen inzwischen immer mehr Deutsche, wenngleich die Kosten für ein neues Eigenheim oder für eine Neubauwohnung inzwischen beträchtlich sind. Und auch schon bestehender Wohnraum ist relativ teuer, so dass der Wunsch naheliegt, sich anderweitig nach bezahlbaren Möglichkeiten umzuschauen.
Eine Alternative zum Bauen oder dem Kauf einer Bestandsimmobilie auf dem freien Markt ist das Thema Zwangsversteigerung. Der Markt für Zwangsversteigerungen ist extrem transparent, was auch ein wesentlicher Verdienst des UNIKA-Verlages in Köln ist. UNIKA ist nicht nur Marktführer, sondern führt seit nunmehr 15 Jahren in seinem umfassenden Katalog “Zwangsversteigerung Aktuell“ annähernd 100% aller Objekte in Deutschland auf. Bequem ist es mit dem Katalog möglich, einen Überblick über das Angebot an Zwangsversteigerungen zu bekommen, und vielleicht ist es auf diesem preisgünstigen Weg doch möglich, den Traum von den eigenen vier Wänden wahr werden zu lassen.
Die digitale Technik, die inzwischen tief in der Gesellschaft und in den Alltag hineinwirkt, macht natürlich auch vor der UNIKA und deren Frontmedium nicht halt: Die Erfahrung des Verlages und dessen Offenheit für Neuerungen sind geradezu die ideale Voraussetzungen, grundlegende Informationen über die Möglichkeiten der Zwangsversteigerung auch über Internet und World Wide Web zu liefern. Ein Klick, und schon befinde ich mich in der Welt der Immobilien: Wohnraum in allen Preiskategorien, Lagen, Größen. Was für eine Auswahl. Und wer sich die Mühe macht, sich auf der Homepage der UNIKA die hervorragend aufbereiteten und leicht verständlichen Statistiken zur Zwangsversteigerungswelt in Deutschland
anzuschauen, der wird begeistert sein über die vorliegende Bandbreite.
Aber es sind nicht allein die reinen Informationen zu den Objekten, die es wert sind, sich mit den Angeboten der UNIKA zu beschäftigen. Es sind auch alle wichtigen Informationen rund um die Zwangsversteigerung, die der Verlag und seine kompetenten Mitarbeiter jeden Monat sorgfältig zusammenstellen, ins Netz stellen oder als preiswerte Printversion anbieten. Selbst die führenden Printmedien wie auch die elektronischen Medien schätzen den Informationswert, den die
UNIKA liefert, und nutzen regelmäßig die Expertise der Geschäftsleitung, wenn sie über Trends und neuere Entwicklungen auf dem Zwangsversteigerungsmarkt berichten wollen. Diese Serviceleistung für ein breites Publikum befördert das Wissen um einen wichtigen Aspekt des deutschen Rechtssystems. Zwar mag Zwangsversteigerung auf
den ersten Blick negativ klingen, ist aber für Rechtspflege und Rechtssicherheit auf dem deutschen Immobilienmarkt von zentraler Bedeutung, denn der Gesetzgeber versucht mit dieser Rechtskonstruktion, Schuldnern und Gläubigern gerecht zu werden, in dem die Lasten auf erträgliche Weise einigermaßen gleichmäßig verteilt werden. So zielt die Zwangsversteigerung im Wesentlichen darauf ab, das Objekt nicht zu verschleudern, sondern zugunsten der Parteien
einen Preis zu erzielen, der nicht gegen die guten Sitten verstößt und zugleich dem Bieter die Möglichkeit eröffnet, Wohnraum, aber auch Gewerberaum zu erwerben, dessen Preis erheblich unter dem Marktpreis liegen kann, aber nicht unbedingt liegen muss.
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» Nebenkosten: Wettbewerb der Schornsteinfeger ist bares Geld wert
Geschrieben von: Immobilien-News, am 02.02.2012, 15:27 Uhr
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Die Schornsteinfeger werden bald dem freien Wettbewerb ausgeliefert. Hausbesitzer werden davon profitieren, doch die Mieter eher weniger.
Im Märchen bringen Schornsteinfeger Glück. In der Realität hatten die Meister der schwarzen Zunft in Deutschland Fortuna sogar fest an ihrer Seite: Ein 1935 erlassenes Gesetz garantiert ihnen bislang ein Dasein ohne Konkurrenz, weil in jedem Quartier nur ein Bezirksschornsteinfegermeister samt seinen Beschäftigten tätig sein darf – und die Höhe der Gebühren staatlich festgeschrieben ist.

FOTO: DAPD
Ein Schornsteinfegermeister bei der Arbeit in Thüringen: Das Monopol für die deutschen Kehrbetriebe fällt
Damit ist es allerdings Ende des Jahres weitgehend vorbei. Mit dem 31. Dezember endet das Kehrmonopol für die 7800 Schornsteinfegerbetriebe im Land. Künftig dürfen sich die 15,8 Millionen privaten Grundeigentümer im Land und die Wohnungsunternehmen selbst aussuchen, welcher Fegebetrieb die alle zwei Jahre stattfindenden Emissionsmessungen und die der Sicherheitskontrolle dienenden jährlichen Abgaswegeprüfung vornimmt.
Die Kosten können dann frei ausgehandelt werden. Nur die alle dreieinhalb Jahre erfolgende Generalkontrolle, die sogenannte Feuerstättenbeschau, und die Erstabnahme von Heizungsanlagen bei Neubauten, verbleiben als hoheitlich übertragene Aufgaben auch weiterhin bei den Bezirksschornsteinfegermeistern.
Experten erwarten, dass sich die Schornsteinfeger vom nächsten Jahr an Konkurrenz machen werden und die Preise dadurch unter Druck geraten. „Es wird zu einem Wettbewerb kommen“, sagt Achim Heckel, Sprecher des Bundesverbands des Schornsteinfeger-Handwerks.
Etliche bestehende Betriebe dürften versuchen, mit günstigen Angeboten in Nachbarbezirken neue Kunden zu finden. Zudem sei zu erwarten, dass sich eine Reihe bislang angestellter Schornsteinfegermeister selbstständig machen werden, um sich eine eigene Existenz aufzubauen.
Sinkende Kosten für Hausbesitzer
„Die Kosten für die Haus- und Wohnungsbesitzer werden sinken“, bestätigt Gerold Happ, Energiereferent beim Eigentümerverband Haus & Grund. Dies zeige sich bereits jetzt in den grenznahen Regionen.
Denn während das Monopol unter den inländischen Kehrbetrieben noch bis zum Jahresende gilt, hat die EU-Kommission dafür gesorgt, dass bereits seit 2009 Schornsteinfeger aus anderen Ländern der Staatengemeinschaft und der Schweiz auch in Deutschland tätig sein dürfen. Davon profitieren Hausbesitzer, die in der Grenznähe wohnen.
„Nach den Berichten unserer Ortsverbände aus den an Belgien, Frankreich, die Schweiz und Österreich grenzenden Gebieten bieten die Schornsteinfeger aus diesen Ländern ihre Dienste dort bereits deutlich günstiger an als die deutschen Betriebe“, sagt Happ. Dies bestätigen Schornsteinfeger aus grenznahen Regionen. „Wir spüren die Konkurrenz aus Frankreich“, heißt es bei saarländischen Betrieben. Um bis zu 30 Prozent könnten nach den dort gemachten Erfahrungen die Kosten für die Grundeigentümer durch den künftigen Wettbewerb sinken.
Wie hoch die Einsparungen effektiv ausfallen, hänge von der Art der jeweiligen Feuerstätte ab, sagt Happ: „Es gibt je nach Heizungsanlage deutliche Unterschiede in der Höhe der Gebühren.“ So schreibt die von der Bundesregierung festgelegte Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) für die jährliche Abgaswegeprüfung einer Ölzentralheizung eine Grundgebühr von 48,08 Euro vor. Bei einer Gaszentralheizung sind es hingegen 60,21 Euro.
Hinzu kommt die Fahrtkostenpauschale von 8,28 Euro sowie in jedem zweiten Jahr die Emissionsmessung und alle 3,5 Jahre die Feuerstättenbeschau. Im langfristigen Mittel müssen Eigentümer eines Einfamilienhauses mit jährlichen Kosten von rund 140 Euro rechnen.
Rechnungen von mehr als 400 Euro
Interessengemeinschaften von Immobilienbesitzern, die gegen das Kehrmonopol gegründet wurden, berichten sogar von Einzelfällen mit Rechnungen über mehr als 400 Euro. Sinken die Kosten deutschlandweit vom nächsten Jahr an in ähnlichem Umfang wie im Saarland, können die Eigentümer durch das Ende des Kehrmonopols mit Einsparungen von immerhin rund 40 Euro pro Jahr rechnen.
„Wir werden für das nächste Jahr auf jeden Fall Angebote diverser Schornsteinfeger einholen und dann dem günstigen Schlotfeger den Auftrag geben“, sagt der Hausbesitzer Harald Stankowitz im niedersächsischen Neu Wulmstorf.
Mieter hingegen würden in deutlich geringem Umfang vom Ende des Kehrmonopols profitieren, meint Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund: „Wir erwarten pro Haushalt im Schnitt nur eine Einsparung von vier bis fünf Euro pro Jahr.“ Vermieter reichen zwar die anfallenden Schornsteinfegergebühren über die Nebenkostenabrechnung an ihre Mieter weiter.
Wegen der großen zentralen Heizungsanlagen in den Miethäusern sind die Beträge für die einzelnen Wohnungen jedoch gering. „Im Schnitt zahlen die Mieterhaushalte 0,48 Euro pro Quadratmeter und Jahr an Schornsteinfegergebühren“, sagt Ropertz. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung sind das 33,60 Euro.
Steigende Heizkosten fressen Ersparnis auf
Das sei nichts im Vergleich zu den Belastungen durch die Heizkosten selbst. Weil sich Öl und Gas deutlich verteuert haben, mussten Mieterhaushalte im vergangenen Jahr Heizkosten in einer Bandbreite von zwölf und 14,40 Euro pro Quadratmeter schultern, sagt Ropertz.„Bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung waren das bis zu 1008 Euro.“
Was Mieter durch das Ende des Schornsteinfegermonopols an Geld einsparen könnten, „würde bereits bei einem minimalen Anstieg der Heizkosten wieder aufgefressen“, sagt der Mieterbund-Experte. Allerdings könnten Eigentümer- und Mieterhaushalte deutlich stärker entlastet werden, wenn die Bundesregierung das Schornsteinfegermonopol ganz kippe, argumentieren Kritiker wie Valentin Kratzer, der die Internetseiten Schornsteinfegermonopol.de und Schornsteinfeger-ade.de betreibt.
Denn aus ihrer Sicht gibt es keinen Grund, für eine regelmäßige Kontrolle der Heizungsanlagen und Schlote, da moderne Brennwertthermen sauber und sicher arbeiten. In vielen anderen europäischen Staaten dürfen Hausbesitzer deshalb ihre Schornsteine auch selbst reinigen.
In Frankreich etwa werden die Kehrkugeln mit ihren Ketten in jedem Baumarkt angeboten. „Dennoch sterben in diesen Ländern den Gesundheitsstatistiken zufolge nicht mehr Menschen an Kohlendioxidvergiftungen durch defekte Brennöfen und Schornsteine als in Deutschland“, erklärt Kratzer. „Dies zeigt, dass die teure Kontrolle keine zusätzliche Sicherheit bringt.“
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» BGH-Urteil: Vermieter müssen Heizung nach Verbrauch abrechnen
Geschrieben von: Immobilien-News, am 02.02.2012, 15:26 Uhr
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Der BGH hat die Rechte von Mietern bei der Heizkostenabrechnung gestärkt: Ihr Vermieter darf keine Abschlagszahlung in Rechnung stellen.
Vermieter müssen die Heizkosten nach dem tatsächlichen Verbrauch berechnen. Es sei nicht zulässig, dem Mieter die Abschlagzahlungen in Rechnung zu stellen, die im Voraus an den Energieversorger geleistet werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

FOTO: PA/BILDAGENTUR-ONLINE
Die derzeitige Kältewelle treibt die Heizkosten in die Höhe: Mieter müssen aber nur das bezahlen, was sie tatsächlich verbrauchen
Eine Berechnung anhand der Vorauszahlungen könne zu Ungerechtigkeiten führen, weil dafür nicht der aktuelle Verbrauch, sondern der des Vorjahres maßgeblich sei, so die Richter.
Mit dem Grundsatzurteil erklärte der Mietsenat des BGH die Heizkostenabrechnung eines Vermieters in Hessen für fehlerhaft. Der hatte von einem Gasunternehmen Energie für die zentrale Heizungsanlage bezogen. Dafür zahlte er monatliche Abschläge.
Aufgrund dieser Zahlungen erstellte er die Heizkostenabrechnungen für 2007 und 2008 nach dem sogenannten Abflussprinzip und verlangte Nachzahlungen. Die Mieter verweigerten die Zahlung und verlangten eine Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Gasverbrauchs der Heizanlage.
Der BGH erklärte jetzt die Abrechnung nach dem sogenannten Abflussprinzip für unzulässig. Das bedeutet, dass es auch dann unwirksam ist, wenn es im Mietvertrag vereinbart wurde. Vermieter können also auch nicht mehr ihre Rechnung für die Öllieferung vorlegen und ohne Angabe des tatsächlichen Jahresverbrauchs abrechnen. In der Praxis sind Abrechnungen nach dem Abflussprinzip jedoch die Ausnahme.
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» So vermeiden Sie Frostschäden an Wasserleitungen
Geschrieben von: Immobilien-News, am 02.02.2012, 15:23 Uhr
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Bei zweistelligen Minusgraden frieren Wasserrohre schnell ein. Hausbesitzer und Mieter sollten auf jeden Fall Vorsorge treffen – das sind die besten Tipps.
Selten wird das Erreichen der eigenen vier Wände so sehnsüchtig erwartet wie in diesen Tagen. Während draußen tiefster Frost wartet, ist das eigene Heim noch wärmer und trauter als sonst. Doch die Kälte macht vor der Tür nicht gänzlich halt – weshalb auch Häuser und Wohnungen frostsicher gemacht werden müssen.

FOTO: PA/LADE
Eingefrorener Wasserhahn. Durch Frost entstehen jedes Jahr Milliardenschäden
Zeigt das Thermometer tagelang Minusgrade an, müssen Hausbesitzer die Heizung auch in den Räumen aufdrehen, die nicht bewohnt sind. Zudem sollten sogar bei Abwesenheit die Wohnräume ausreichend beheizt werden. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) in Kiel hin. Wie viel Wärme dabei benötigt wird, sei abhängig von der Lage der Rohre und der Dämmung des Hauses. Altbauten seien erfahrungsgemäß schlechter gedämmt als Neubauten, erläutert IFS-Experte Hans-Hermann Drews.
Das Thermostat sollte nie ganz zugedreht werden
Das Herunterfahren der Heizungsventile aus Spargründen bis auf das Eiskristall-Symbol reiche nicht aus, erläutert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der sogenannte Frostwächter schütze nur den Heizkörper, nicht aber die Leitungen vor dem Zufrieren. Das Ventil sollte daher nie vollständig zugedreht werden.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) empfiehlt zudem, offen stehende Kellerfenster zu schließen. Ungenutzte Leitungen im Garten und in der Garage sollten ohnehin entleert und abgeriegelt werden. Wasseranschlüsse an Baustellen und ungeschützte Armaturen sollten zusätzlich mit Isoliermaterial oder Textilien umwickelt werden. Treten doch Schäden an Hausanschlüssen oder Zählern auf, sollte der zuständige Wasserversorger informiert werden. Bei einem Leitungswasserschaden muss auch der Versicherer in Kenntnis gesetzt werden.
Wohngebäudeversicherung schützt auch Geräte
Die Hausratversicherung ersetzt Schäden am Inventar, wie beispielsweise Möbel und Gardinen. Mit einer Wohngebäudeversicherung wird das Haus einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände geschützt bis hin zur fest eingebauten Einbauküche, der Heizungsanlage und der Sanitärinstallation.
Der Frostschutz ist die Pflicht. Die Kür besteht jedoch darin, trotz der frostigen Temperaturen die Heizkosten im Zaum zu halten. Diese lassen sich auf mit recht einfachen Mitteln eingrenzen. Die Wohnung sollte beispielsweise nicht zu stark beheizt werden: Selbst bei frostigem Winterwetter sind Zimmertemperaturen von 18 bis 20 Grad ausreichend. Im Schlafzimmer sollte die Temperatur nicht mehr als 16 bis 18 Grad betragen.
Nur kurz durchlüften, nicht die Fenster kippen
Experten empfehlen zudem, mehrmals täglich für etwa fünf Minuten kräftig durchzulüften. Die Fenster können wieder geschlossen werden, wenn der Feuchtigkeitsbeschlag an der Außenseite der Fenster verschwunden ist. Gerade im Winter ist das Lüften sehr effektiv. Denn dabei kommt kalte, trockene Luft rein und die feuchte, verbrauchte Luft verlässt die Räume besonders schnell.
Vom Kippen der Fenster wird dringend abgeraten. Grund: Eine längere Kippstellung bringt nichts, weil sie nicht für einen breiten Luftaustausch sorgt, sondern lediglich Fußboden und Möbel in der direkten Umgebung auskühlen lässt – Energie geht verloren. Grundsätzlich gilt: Je kühler ein Raum ist, desto häufiger muss er gelüftet werden.
Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen
Ein klassischer Kostentreiber sind Möbel oder Gardinen, die sich direkt vor den Heizkörpern befinden. Sie verursachen einen Wärmestau, so dass ein Großteil der Energie ungenutzt verpufft. In der Folge muss stärker geheizt werden. Ein Deckenventilator kann zudem helfen, größere Temperaturschwankungen im Raum zu vermeiden.
Für eine relativ konstante Raumtemperatur wird weniger Energie verbraucht als mit dem wiederholten An- und Abschalten des Heizkörpers. Auch bei längerer Abwesenheit sollte die Heizung nie ganz abgestellt, sondern lediglich gedrosselt werden.
Experten empfehlen, jeden Raum einer Wohnung separat zu heizen und die Türen zu schließen. Denn das Beheizen mehrere Zimmer mit nur einem Heizkörper verbraucht mehr Energie. Vor allem zwischen unterschiedlich beheizten Räumen, beispielsweise Schlaf- und Wohnzimmer, sollte die Tür unbedingt geschlossen bleiben.
Auf eine Ausbreitung der warmen Luft in einen kalten Raum sollte man trotz aller Sparambitionen nicht setzen. Denn warme Luft transportiert mehr Wasser als kalte. Dieses Wasser schlägt sich im kälteren Raum schnell an den Wänden nieder – und dann herrscht große Schimmelgefahr.
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» Wechsel auf Ökostrom - was Verbraucher beachten sollten
Geschrieben von: Immobilien-News, am 02.02.2012, 15:19 Uhr
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Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat die deutschen Verbraucher in Sachen Energie zum Umdenken gebracht: Kurz nach der Havarie gab es einen regelrechten Run auf ökologisch produzierten Strom. Doch nicht jeder Ökostromtarif bringt den Ausbau erneuerbarer Energien wirklich voran – worauf Verbraucher achten sollten.

Wechsel auf Ökostrom: Was Verbraucher beachten sollten. Foto: Petra Bork / pixelio.de
Bei ökologisch produziertem Strom handelt es sich üblicherweise um Energie aus regenerativen Quellen. Dazu gehören Windkraft und Solarenergie, Wasserkraft, aber auch Holzpellets oder Holzabfälle.
Eine andere Möglichkeit ist die Produktion von Ökostrom durch Kraft-Wärme-Kopplung. Verbraucher sollte dabei allerdings berücksichtigen, dass Energie durch KWK-Kraftwerke oft als Nebenprodukt beim Verbrennen fossiler Energieträger gewonnen wird. Gegenüber der Stromerzeugung durch Kohle kann aber auch die Kraft-Wärme-Kopplung mit einer deutlich besseren Effizienz punkten.
Ökostrom muss nicht teuer sein
Einer der geläufigsten Vorurteile gegen über ökologisch produzierten Strom ist der höhere Preis gegenüber konventionell produziertem Strom. Oft sind die Haushalte sogar bereit, für einen entsprechenden Stromtarif etwas tiefer als bisher in die Tasche zu greifen. Das ist aber vielfach gar nicht nötig, denn der Wettbewerb auf dem Strommarkt hat zu günstigen Preisen geführt, die durchaus mit den Preisen für konventionellen Strom mithalten können. In vielen Fällen ist zertifizierter Ökostrom sogar günstiger als der Standardtarif des örtlichen Grundversorgers. Da ein Großteil der Haushalte noch nie den Stromanbieter gewechselt hat, kann mit Ökostrom in manchen Fällen sogar Strom gespart werden.
Worauf beim Wechsel zu Ökostrom zu achten ist
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom, das müssen sich Verbraucher vor dem Wechsel bewusst machen. Neben der Unterscheidung zwischen „echtem“ Ökostrom und KWK-Strom sollten Verbraucher auch beim Anbieter genau hinsehen. Wer den zügigen Ausbau erneuerbarer Energien forcieren möchte, sollte einen Stromanbieter, der einen Teil des Strompreises in neue Ökostromprojekte steckt, am besten mehr als die Vorgaben des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verlangen. Zudem sind viele Anbieter Tochterunternehmen großer Stromkonzerne, die weiterhin auf Atomstrom und fossile Energieträger setzen. Wer konsequent auf die Energiewende setzt, sollte nach unabhängigen Unternehmen suchen. Besonders empfehlenswert sind Unternehmen, die den Bau neuer Ökostrom-Kraftwerke forcieren, die bisher noch nicht durch das EEG gefördert werden.
Einen schnellen Überblick über Güte und Herkunft des Ökostroms bieten Zertifikate und Label. Diese sollen garantieren, dass die Tarife gewisse Anforderungen erfüllen müssen. Aber auch hier lauern Fallen: Nicht jedes Siegel garantiert 100%igen Ökostrom. Empfehlenswert sind jedoch das „Grüner Strom Label“ und „ok power-Label“, die von unabhängigen Instituten vergeben werden.
Dena fordert gemäßigten Ausbau erneuerbarer Energie
Die Deutsche Energie Agentur (dena), ein halbstaatliches Unternehmen, das zum Teil durch die vier großen Energiekonzerne finanziert wird, fordert allerdings, dass Ökostrom-Anlagen in geringerem Maße als bisher ausgebaut werden. Der planlose Ausbau dieser Anlagen sorge dafür, dass massive Probleme entstehen könnten, so die dena. Der Abtransport von Strom aus Windkraft sei in manchen deutschen Bundesländern nicht gewährleistet. Viele Anlagen würden umsonst laufen, da nicht mehr Strom eingespeist werden könne, als verbraucht würde. Es reiche demnach nicht mehr aus, die Fördersätze anzupassen, sondern der Bau neuer Anlagen für erneuerbare Energien müsse geplant erfolgen.
Die Dena fordert deshalb, dass der Entwicklungsplan für das Stromnetz künftig zur Steuerung des Neubaus entsprechender Anlagen hinzugezogen werden solle. Diesen Plan soll die Bundesregierung noch im Frühjahr 2012 vorlegen, so die Aussagen der Dena.
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