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» Berlin: Wohnungen werden rar und teuer
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:20 Uhr
Singlehaushalte liegen im Trend, was besonders für den Berliner Wohnungsmarkt unangenehme Folgen hat: Wohnungen in der Hauptstadt werden knapp und die Preise steigen. Infolgedessen ziehen zahlreiche Berliner aus der immer exklusiver werdenden Innenstadt in günstigere Randbezirke.


Es wird eng in der Berliner Innenstadt

Die Zahl der Haushalte in der deutschen Hauptstadt nimmt seit Jahren zu – kein Wunder, steigt doch stetig die Zahl derer, die vom gemeinsamen Leben mit dem Partner Abstand nehmen und nur für sich selbst eine Immobilie in der Stadt suchen. Die Konsequenz: Wohnungen in Berlin werden rar und die Mieten steigen um ein Vielfaches, wie der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf den Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg berichtet.

Nach dessen Angaben besteht der Grund für die zunehmende Wohnungsknappheit seit Jahren: Es werden immer weniger Baugenehmigungen erteilt. So hatten Berliner Behörden vor zehn Jahren noch über 5.800 neue Wohnungen genehmigt, während es 2009 mit 2.959 nur noch etwas über die Hälfte waren. Weiterhin ist laut dem „Tagesspiegel“ die große Beliebtheit der Metropole im In- und Ausland für eine zusätzliche Enge auf dem Wohnungsmarkt verantwortlich. So würden Städtereisende häufig in Berlin eine Zweitwohnung anmieten – solche Wohnungen sind folglich auf dem Markt nicht mehr verfügbar.

Die Konsequenz des immer knapper werdenden Wohnraums in der Hauptstadt lässt nicht lange auf sich warten. So sehen sich viele Berliner laut der „Berliner Morgenpost“ gezwungen, aus der teuren Innenstadt in günstigere Randbezirke zu ziehen. Die Tageszeitung beruft sich dabei auf eine neue Statistik der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die auf einen solchen Bevölkerungsaustausch in der Innenstadt aufmerksam macht. Ihr zufolge sind besonders aus dem Berliner Szenebezirk Mitte viele in weniger teure Stadtgebiete gezogen - insgesamt 105.000 Menschen, während 90.000 aus anderen Bezirken zugezogen sind. Die Bevölkerungslücke wird geschlossen durch Zugezogene von außen – und das nicht zu knapp: Fast jeder zehnte Mitte-Bewohner ist laut der Statistik innerhalb der letzten Jahre aus dem Ausland oder aus anderen Bundesländern zugezogen.

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» Offene Immobilienfonds: doch weniger Regulierung per Gesetz
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:19 Uhr
Die Immobilienfondsbranche in Deutschland bleibt weiter in Aufruhr. Erst mussten in den vergangenen zwei Jahren etliche offene Immobilienfonds nach enormen Mittelabflüssen geschlossen werden, dann wurden die Immobilienbestände reihenweise abgewertet. Und als das Finanzministerium neue Regeln für die Immofondsbranche vorschlug, herrschte endgültig Panik – doch die scheint unbegründet zu sein.


Immobilienfonds: Regulierungen doch nicht so streng?

Denn die Regulierungen des Finanzministeriums für offene Immobilienfonds werden wohl doch nicht so drastisch auszufallen, wie der erste Entwurf des Gesetzestextes noch vermuten ließ. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge soll die strittige Kündigungsfrist von zwei Jahren nicht umgesetzt werden. An ihrer Stelle soll es Rücknahmeabschläge geben, die anfallen, wenn die geplante zweijährige Mindesthaltefrist unterschritten wird. Damit soll das schnelle An- und Verkaufen von Immobilienfondsanteilen unattraktiv werden.
Für Kleinanleger sollen die Regelungen den Informationen der FTD zufolge aber nicht gelten, da Beträge bis zu einer Höhe von 5.000 Euro auch weiterhin monatlich abgerufen werden können. Die Verschonung der Kleinanleger vor allzu starren Regelungen war eine Forderung der Branche, da diese nicht für die Krise der Branche verantwortlich waren.

Gekippt wurde auch der Plan, dass Immobilienfonds die Anteile nur noch an zwei Terminen im Jahr aufgeben und zurücknehmen. Abhängen soll dies von der Häufigkeit der Objektbewertungen. Werden die Immobilienwerte zum Beispiel monatlich analysiert, sollen Anteile weiterhin täglich über den Tisch gehen dürfen. Die Branche fürchtet allerdings zu hohe Kosten für solch kurze Bewertungsphasen. Auf Zustimmung stoßen dürfte dagegen der Plan, die Immobilienbestände der Fonds pauschal um 10 Prozent abzuwerten.

Fondsbranche weiter verunsichert

Solange die Pläne aber noch nicht in ein Gesetz münden, herrscht in der Branche weiter große Verunsicherung. So kündigte die SEB Asset Management an, weiterhin keine Anteile ihres Immobilienfonds SEB ImmoInvest zurückzunehmen. Der Fonds solle weitere neun Monate geschlossen bleiben, bis die Vorraussetzungen für eine Öffnung wieder gegeben sind.

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» Betriebsstromkosten: Mieter zahlen jährlich 100 Mio. Euro zu viel
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:19 Uhr
Verbraucherschützer sind alarmiert: Deutsche Mieter zahlen zu viel für den Betriebsstrom ihrer Heizanlage. Experten raten, die Heizkostenabrechnung mithilfe eines Heizgutachtens genau analysieren zu lassen, damit eventuelle Überzahlungen ermittelt und beanstandet werden können.


Erst sicher gehen, dann zahlen: Betriebsstromkosten sind oft zu hoch

560 Millionen Euro – so viel erhalten deutsche Vermieter jährlich von ihren Mietern für den Betriebsstrom ihrer Heizanlage. Pro Haushalt sind das etwa 13 Euro – das ist eindeutig zu viel, meint die Berliner Gesellschaft „co2 online“, die gemeinsam mit dem Onlineportal heizspiegel.de eine Untersuchung von 12.500 Heizkostenabrechnungen durchgeführt hat. Diese sollten deutsche Mieter im Jahr rund 100 Millionen Euro weniger kosten. Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH kritisiert, dass Vermieter und Hausverwaltungen wenig motiviert sind, die Betriebsstromkosten zu senken, da sie „die Ausgaben ohnehin mit der Heizkostenabrechnung an die Mieter weiterreichen“.

Mit einem Heizgutachten ist es Mietern möglich, ihre Heizkostenabrechnung sowie die darin enthaltenen Heiznebenkosten analysieren zu lassen. So können versteckte Überzahlungen bei den Betriebsstromkosten, dem Ablesen und Warten der Heizung sowie bei den Brennstoffkosten entdeckt werden. Das Problem: Die Betriebsstromkosten werden oft unrealistisch eingeschätzt und veraltete sowie falsch eingestellte Heizungspumpen verursachen unnötig hohe Gebühren. So werden jedes Jahr 450 Millionen Kilowattstunden Strom unnötig verbraucht.

Mit dem von co2 online jetzt veröffentlichten Betriebsstromspiegel 2010 ist eine schnellere Sortierung der eigenen Ausgaben möglich: Mieter teilen die Betriebsstromkosten, die auf der Heizkostenabrechnung unter dem Punkt Heiznebenkosten aufgeführt sind, durch die beheizte Wohnfläche des gesamten Gebäudes und multiplizieren den Wert anschließend mit 100. Als Ergebnis erhalten sie dann die Betriebsstromkosten des Gebäudes in Cent pro Quadratmeter. Indem dieser Wert mit den Tabellen des Betriebsstromspiegels verglichen wird, lässt sich erkennen, ob die eigenen Kosten zu hoch sind.

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» Hausbau: Bauherren müssen sich 14 Monate gedulden
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:18 Uhr
Eine große Mehrheit der Deutschen zieht es nach wie vor ins Eigenheim, wie die Studie eines Finanzierungsdienstleisters kürzlich ergab – auch wenn sie bei der Umsetzung etwas zögerlich sind. Wenn sie sich dann nach reiflicher Überlegung doch für das eigene Häuschen im Grünen entscheiden, dauert es – statistisch gesehen – nochmal eine ganze Weile, bis sie auch tatsächlich einziehen können.


Eigenheim: Bauherren müssen sich gedulden

Die Deutschen gelten zwar als ein Volk der Mieter, da knapp 58% von ihnen zur Miete wohnen. Das hindert sie allerdings nicht daran, vom eigenen Heim zu träumen, um den lästigen monatlichen Zahlungen an den Hausherren abzuschwören. Laut einer Studie des Finanzierungsdienstleisters Interhyp will eine große Mehrheit von 96% aller Mieter gerne in ein Eigenheim ziehen. Besonders beliebt scheinen dabei bescheidenerweise Villen, aber auch das klassische Eigenheim steht auch weiterhin hoch im Kurs.

Hinzu kommt, dass die Finanzierung der eigenen vier Wände derzeit dank historisch niedriger Zinsen deutlich preiswerter ist als noch vor einigen Jahren. Dennoch zeigen sich die Deutschen zurückhaltend, was den Eigenheimerwerb und Hausbauangeht. Zurückzuführen ist die Zögerlichkeit auf eine konservative Einschätzung der eigenen Finanzierungsmöglichkeiten, auch die schlechten Nachrichten aus dem Ausland werden ihr übriges getan haben.

Wer sich nach reiflicher Überlegung mit dem Banker seiner Wahl eine Finanzierung geschnürt hat, muss dennoch eine ganze Weile auf sein neues Zuhause warten, zumindest wenn er neu baut. So vergehen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 14 Monate, bis das Einfamilienhaus fertiggestellt ist. Lediglich 12 Prozent der Bauherren konnten bereits sechs Monate nach Erteilung der Baugenehmigung in ihr neues Zuhause einziehen.

Deutlich mehr Geduld mussten 19 Prozent aufbringen, die erst nach 12 bis 18 Monaten den Umzugslaster bestellen konnten. Weitere 13 Prozent mussten zwischen 18 und 36 Monate warten, bis das Eigenheim fertig war.

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» Günstige Förderung: KfW hilft bei altersgerechter Sanierung
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:17 Uhr
Die staatliche Förderbank KfW hat den altersgerechten Umbau von Wohnungen allein in diesem Jahr bereits mit 100 Millionen Euro gefördert. Der Umbau von Wohnungen ist angesichts der demografischen Entwicklung mehr als überfällig, denn nur ein sehr geringer Anteil an Wohnungen ist hierzulande auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet.


KfW fördert altersgerechte Sanierung mit Darlehen und Zuschüssen

Die Alterspyramide in Deutschland ist schon lange keine Pyramide mehr. Derzeit ähnelt sie immerhin noch einer Rubens’chen Venus, doch in wenigen Jahrzehnten wird auch das passé sein – dann wird sie eher wie ein Spargel aussehen. Auf die Schwemme älterer Menschen ist die Gesellschaft derzeit aber noch schlecht vorbereitet und da machen Wohnungen keine Ausnahme.

Nur ein kleiner Anteil der Wohnungen in Deutschland ist konsequent auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet. Nach Schätzungen der Kommission „Wohnen im Alter“ des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sind es gerade mal fünf Prozent der älteren Menschen, die in einer altersgerechten Wohnung leben.

Dazu gehören zum Beispiel Aufzüge oder Treppenliste, verbreiterte Türen oder barrierearme Bäder, die zum Beispiel einen leichten Einstieg in die Badewanne bieten – und das hilft nicht nur älteren Menschen, auch junge Familien freuen sich über den erhöhten Komfort, denn als ein Großteil der Wohnungen in Deutschland gebaut wurde, galten noch ganz andere Standards für Grundrisse und Einrichtung.

Damit die altersgerechte Sanierung endlich in Schwung kommt, bietet die staatliche KfW-Bankengruppe spezielle Fördermöglichkeiten für den seniorentauglichen Umbau von Wohnungen und Häusern. Und diese Möglichkeit wird rege genutzt, wie die Bank nun mitteilte. Alleine in 2010 wurden Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro abgerufen.

„Die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels von hoher gesellschaftlicher und politischer Bedeutung“, so KfW-Vorstandsmitglied Dr. Axel Nawrath. „Darum wollen wir weitere Anreize schaffen, sich rechtzeitig und umfassend mit dem Thema Barrierereduzierung zu befassen.“

Die KfW fördert daher barrierereduzierende Umbauten mit zinsgünstigen Krediten sowie alternativ auch mit Zuschüssen. Dabei gibt es keine starren Sanierungspakete: Interessenten können sich einzelne Bausteine des Programmes „Altersgerecht Umbauen“ individuell nach ihren Bedüfnissen zusammenstellen und kombinieren. Gleichzeitig werden mit diesem Programm erstmals bundeseinheitliche Standards für barrierearmes Wohnen definiert.

Der Bauherr kann zwischen zwei Möglichkeiten wählen: Ein Förderdarlehen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro je Wohneinheit mit einem Effektivzins von 1,76 % und einer Zinsbindung bzw. Laufzeit von 10 Jahren oder einem Zuschuss zu den Kosten von 5%, der direkt bei der KfW beantragt werden muss. Maximal können in diesem Fall 2.500 Euro gefördert werden.

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» Berlin: Der 100-Millionen-Bikini
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:16 Uhr
In Berlins „City West“ geht es Schlag auf Schlag: Nachdem das neue „Zoofenster“ schon fast steht, sollen auch beim benachbarten „Bikini Berlin“ demnächst die Bagger anrollen. Um das lange vernachlässigte Areal rund um den Bahnhof Zoo wieder zu beleben, wird kräftig investiert.


BIKINI Berlin: Neuer Glanz für Zoobogen. Foto: bbikg.de

Lange war Berlins „City-West“ auf dem absteigenden Ast – und daran war nicht nur der schlechte Ruf des Bahnhof Zoo schuld. Vielmehr dämmerte das Gelände seit Jahrzenten vor sich hin und auch die Architektur der Gebäude rund um den Kurfürstendamm hatte seine Glanzzeiten schon längst hinter sich. Doch inzwischen tut sich unübersehbar etwas, nachdem das altehrwürdige Schimmelpfenghaus einen auf den Namen „Zoofenster“ getauften Büro-, Hotel und Wohnungskomplex mit Einzelhandelsflächen weichen musste.

Ach einige Meter weiter östlich am Zoobogen soll nun endlich der angestaubte Charme der 50er und 60er Jahre weichen, um den Standort aufzuwerten und wiederzubeleben. Geplant ist ein umfassender Umbau der denkmalgeschützten Gebäude, der mit Kosten von ingesamt 100 Millionen Euro veranschlagt ist. Den entsprechenden Bauantrag will die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe noch in diesem Monat stellen.

Geplant ist eine deutliche Abkehr vom derzeitigen Bild der traditionellen Einkaufsmeile hin zu einem flippigen Shoppingzentrum mit Einzelhandel und Restaurants, Hotels und Büros, aber auch Erholung und Freizeit sollen hier künftig nicht zu kurz kommen. Dafür soll vor allem der traditionsreiche Saal 1 des Zoo-Palastes dienen, der nach langen Diskussionen jetzt doch in seiner originalen Form erhalten bleibt und lediglich renoviert wird. Fünf umliegende, kleinere Säle sollen jedoch der Abrissbirne zum Opfer fallen. Damit aber kein Kino-Engpass entsteht, werden gleichzeitig drei neue Säle gebaut.

Highlight des renovierten Gebäudeensembles soll ganz klar eine 7.000 m² große Terrasse auf Höhe des zweiten Geschosses werden, die für jeden zugänglich sein wird – eine Oase direkt am Zoo. Im darunter liegenden Raum sollen 20.000 m² Verkaufsfläche entstehen. Dort einziehen sollen allerdings nicht nur die üblichen Filialisten, die inzwischen jede Einkaufsmeile zu einem Déja-vu werden lassen. Stattdessen sollen junge Berliner Marken die Chance erhalten, sich hier zu präsentieren.

Entsprechend euphorisch zeigte sich auch Berlins regierender Bürgermeister Wowereit (SPD), der auf der Präsentation der Pläne von etwas Einmaligen träumte, „das es in der Republik noch nicht gibt“ und das sich „sicherlich auch weltweit sehen lassen kann”.

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» Der Traum vom Haus: 96 Prozent der Mieter wünschen sich ein Eigenheim
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:16 Uhr
Die Deutschen träumen von Wohneigentum – zögern aber, ihren Traum zu verwirklichen. Eine aktuelle Umfrage der Interhyp AG zeigt, dass sich die klare Mehrheit der deutschen Mieter ein Eigenheim wünscht, während die meisten ihre tatsächliche Kaufkraft unterschätzen. Dabei wäre gerade jetzt der Zeitpunkt günstig, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen.

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Der Traum vieler Deutscher: das Einfamilienhaus

Deutschland ist unumstritten ein Land der Mieter. Das sind laut einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp hierzulande rund 58 Prozent – nur in der Schweiz besitzen ähnlich wenig Menschen Wohneigentum. Mit dieser Situation völlig zufrieden scheinen Deutschlands Mieter jedoch nicht zu sein: 96 Prozent träumen der Studie zufolge von einem Eigenheim. Auf Platz eins der Wunschliste steht dabei mit 24 Prozent das Landhaus, gefolgt vom klassischen Einfamilienhaus (22 Prozent) und der komfortablen Villa im Grünen (17 Prozent). So jedenfalls würden sich die Deutschen entscheiden, wenn der Faktor Geld keine Rolle spielen würde.

Da dies in der Realität jedoch der Fall ist, scheint mit 28 Prozent gut jedem Vierten der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim traditionellen Einfamilienhaus sind es immerhin 20 Prozent, die glauben, sich diesen Immobilientyp zukünftig leisten zu können. Weniger optimistisch sieht es bei Wohneigentum in Form eines Reihenhauses (3 Prozent) – das jedoch 13 Prozent als am besten zu ihrer Lebenssituation passend empfinden – oder fortschrittlichen Energiesparhauses (7 Prozent) aus. Besonders letzteres kommt angesichts in Deutschland zunehmender Investitionen in energieeffizientes Wohnen überraschend. Auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren stand diese Wohnform wider Erwarten recht niedrig im Kurs.

Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, rät, „bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb“ realistisch zu rechnen, damit sich das Objekt nicht einige Jahre später als Fehlkauf entpuppt. Daher empfehle es sich bereits in der frühen Suchphase sich unverbindlich mit Finanzierungsspezialisten in Kontakt zu setzen oder auf kostenlose Online-Rechner zurückzugreifen. Insgesamt seien die Deutschen sehr vorsichtig, was Wohnträume und die tatsächliche Umsetzung betrifft. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen wären nach Meinung Haselsteiners viele Mieter jedoch überrascht, was sie sich „auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme“ leisten könnten.

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» Berlin gibt kein Geld für den Wiederaufbau des Stadtschlosses
Geschrieben von: Admin, am 06.08.2010, 16:15 Uhr
Nach dem Bund hat jetzt auch das Land Berlin beschlossen, noch kein Geld für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses zur Verfügung zu stellen. Solange mit dem Bau nicht begonnen wird, gebe es keinen Grund, jetzt schon zu zahlen, stellt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) klar.


Erhält keinen Vorschuss vom Berliner Senat: Das Humboldtforum. Grafik: BBR / Stella

Gerade noch hat man im Bundesbauministerium euphorisch von einem verfrühten Baubeginn des neuen Berliner Stadtschlosses im Jahr 2013 gesprochen, da werden den Bauherren schon Steine in den Weg gelegt. So streicht nach Angaben von „Focus Online“ jetzt nach dem Bund auch das Land Berlin die für den Wiederaufbau des Schlosses vorgesehenen Mittel – und macht die Pläne der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum damit zunichte.

Denn das Bundeskabinett hatte kürzlich entschieden, im Rahmen der aktuellen Sparpläne den Start des auf 550 Millionen Euro veranschlagten Wiederaufbauprojekts von 2011 auf 2014 zu verschieben. Um den Leerlauf zu überbrücken, hoffte man daher, in den Jahren 2012 und 2013 Mittel von Berlin zu bekommen. Der Senat plant eine Gesamtkostenbeteiligung von 32 Millionen Euro. Dazu müsse jedoch erst einmal mit dem Bau begonnen werden, erklärt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) laut dem „Focus“. Daraus würden sich dann die genauen Kosten ergeben.

Insgesamt scheint Unsicherheit zu herrschen, was die Baupläne der Stiftung betrifft. Laut „Focus“ befürchtet Wowereit sogar, dass der Aufbau des Kunst- und Kulturzentrums, das mit den alten Barockfassaden an die einstige Residenz der Preußen-Könige erinnern soll, noch scheitern könnte. Der Baubeginn solle trotz allem seiner Meinung nach vorgezogen werden, damit keine Probleme mit dem geplanten Bau des U-Bahn-Tunnels im selben Areal entstünden. In diesem Fall würden laut Wowereit weitaus höhere Kosten entstehen als vorgesehen.

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» DIN-Vorschriften zum Zeitpunkt der Errichtung maßgeblich
Geschrieben von: Admin, am 30.07.2010, 12:43 Uhr
Wenn bei der Errichtung eines Wohngebäudes die gültigen DIN-Vorschriften für den Schallschutz eingehalten wurden, kann ein Mieter keinen darüber hinausgehenden Schallschutz verlangen. Mit diesem Urteil (Az. VIII ZR 85/09) hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Mietminderungsbegehren eines Mieters abgewiesen.

Im zu entscheidenden Fall minderten die Mieter einer Wohnung die Miete um 10 Prozent, weil ihrer Meinung nach die Trittschalldämmung zur darüber liegenden Wohnung mangelhaft sei. Der BGH stellte entgegen der Auffassung des zuständigen Landgerichts klar, dass die Mieter nicht mehr als die Einhaltung der zur Zeit der Errichtung des Gebäudes geltenden DIN-Vorschrift zum Schallschutz erwarten konnten.

Haus & Grund zufrieden

"Der BGH setzt mit diesem zu begrüßenden Urteil seine Rechtsprechung konsequent fort. Wer sich eine Altbauwohnung mietet, kann eben nicht nur die Vorteile - wie die Deckenhöhe, Stuckzierungen und Wohnungsgröße - genießen, sondern muss auch die Nachteile der damaligen Bauart hinnehmen", sagte Haus & Grund-Rechtsexperte Kai Warnecke.

Mieterbund unzufrieden

"Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist problematisch. Sie reduziert Mieteransprüche auf Schallschutz bis an die Grenze der Zumutbarkeit", kritisiert der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, das Urteil des Bundesgerichtshofs.

Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten empfahl allen Mietern, schon bei Abschluss des Mietvertrages darauf zu achten, dass eine Regelung zum Schallschutz aufgenommen wird. Anhaltspunkte bietet die VDI-Richtlinie 4100 mit drei Schallschutzstufen.

Quelle: baulinks.de
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» BGH zu Mieterhöhungen bei Wohnwertverbesserungen
Geschrieben von: Admin, am 30.07.2010, 12:42 Uhr
Mieter in Hamburg hatten in ihrer Mietwohnung auf eigene Kosten Bad und Heizung einbauen lassen. Im Rahmen einer Mieterhöhung von knapp 20 Prozent stufte der Vermieter die Wohnung in die Mietspiegelrubrik "mit Bad und Sammelheizung" ein. Zu Unrecht, wie der Bundesgerichtshof am 7. Juli 2010 entschied (BGH VIII ZR 315/09).

Laut BGH sind Wohnwertverbesserungen, die der Mieter selbst vorgenommen und finanziert hat, bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht zu berücksichtigen. Im Rahmen des Mieterhöhungsverfahrens muss die Wohnung im vorliegenden Fall in das Mietspiegelfeld "ohne Bad und Sammelheizung" eingestuft werden. Es sei denn, Mieter und Vermieter hätten eine andere Regelung vereinbart oder der Vermieter hätte die Investitionskosten des Mieters erstattet. Auch wenn sich der Mieter - wie im diesem Fall - im Mietvertrag verpflichtet hatte, die Wohnwertverbesserung durchzuführen, muss sie bei einer Mieterhöhung außer Betracht bleiben.

Der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, freut sich, dass "der BGH vernünftigerweise festgestellt hat, dass Vermieter, die eine unsanierte Wohnung vermieten, auch nur Miete oder Mieterhöhungen für unsanierte Wohnungen verlangen können. Sie dürfen sich nicht die Sanierung der Wohnung zuerst von ihren Mietern ausführen und bezahlen lassen und dann gleichzeitig Mieterhöhungen für sanierte Wohnungen fordern."

Quelle: baulinks.de
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