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» Aktuelle Immobilien-News
Geschrieben von: Redaktion, am 11.10.2007, 13:08 Uhr
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» Magnat Real Estate gelingt Markteintritt in türkischen Immobilienmarkt
Geschrieben von: Redaktion, am 15.07.2007, 18:20 Uhr
Der Magnat Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA ist der Markteintritt in den zukunftsträchtigen türkischen Immobilienmarkt gelungen. Zusammen mit zwei sehr renommierten internationalen Projektpartnern, der Immoeast AG und der Adama Holding Public Ltd., hat Magnat ein einzigartiges Immobilienportfolio in der Türkei erworben. Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich auf 136,5 Mio. Euro. Mit diesem signifikanten Investment steigt Magnat in den türkischen Immobilienmarkt ein. Magnat erwartet aus dem Projekt eine Rendite im zweistelligen Prozentbereich. Die Türkei ist einer der größten und am schnellsten wachsenden Immobilienmärkte in Ost- und Südosteuropa.

Der Kauf erfolgte von der Yapý ve Kredý BankasýA.Þ.(YKB), die eine führende türkischen Bank und Mitglied der UniCredit Group ist. Die Bank hatte das Portfolio aus Immobilien, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören, im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung zum Verkauf gestellt. Das Gebot des Konsortiums, am dem Magnat, Immoeast und Adama zu je einem Drittel beteiligt sind, erhielt gegenüber internationalen Wettbewerbern den Zuschlag. Die Unterzeichnung des endgültigen Kaufvertrags zwischen dem Konsortium und der YKB fand am 11.Juli 2007 statt.

Nahezu 69 Prozent des Portfoliowertes (gemessen an den Kaufpreisen)entfallen auf Immobilien im Großraum Istanbul, dem ökonomischen Zentrum der Türkei. Die übrigen Objekte sind über die Tükei verteilt, sie liegenteilweise in weiteren wichtigen Städten des Landes. Das geografisch konzentrierte Portfolio ist innerhalb attraktiver Asset-Klassen breit diversifiziert. Dabei entfällt mit 33 Prozent der größte Teil auf gemischt genutzte Immobilien, Wohnungen machen 30 Prozent und Gewerbeimmobilien 26 Prozent des Portfolios aus. Hinzu kommen Nischensegmente. Insgesamt umfasst die Transaktion 400 Objekte mit einer Nutzfläche von fast 250.000 m². Mit Blick auf die Mieterstruktur ist ein Großteil des Portfolios mit langfristigen Mietverträgen an die YKB und ihre Filialen vermietet ('sale-and-lease-back'). Diese Objekte befinden sich zumeist in den Geschäftsvierteln größerer türkischer Städte. Darunter sind auch solch exzellente Lagen wie 'Þiþli District' und 'Levant Plaza' in Istanbul. Darüber hinaus beinhaltet das Portfolio attraktive Möglichkeiten der Projektentwicklung für mittelgroße Wohn- und Gewerbeprojekte.

Das Portfolio wird verwaltet von einem lokalen Asset-Management-Team aus dem Umfeld von Turk Ventures Advisory Limited ('Turkven'), einem führenden türkischen Private Equity Fonds. Das Team von Turkven wird durch einen in Istanbul ansässigen Repräsentanten des Konsortiums ergänzt, dessen Aufgaben in der Unterstützung des Asset-Managements sowie in der Identifikation neuer Chancen für das Wachstum der Unternehmung bestehten.

Jan Oliver Rüster, CEO der Magnat kommentiert den erfolgreichen Abschluss: "Dieses Investment ist ein Meilenstein für Magnat. Zum einen haben wir aufgrund unseres exzellenten Netzwerks von Projektpartnern eine lukrative Ausschreibung in der Türkei gewonnen. Zum anderen erhalten wir dadurch eine einzigartige Gelegenheit des Zugangs zum türkischen Immobilienmarkt mit einem attraktiven Portfolio und erfahrenen, renommierten Partnern. Wir erwarten aus diesem Projekt eine zweistellige Rendite."

David Flusberg, Mitbegründer und Präsident von Adama, fügte hinzu: "Wir sind sehr zufrieden, mit Weltklasse-Partnern wie Immoeast und Magnat und Turkven beim Aufbau einer gemeinsamen Position im dynamischen und schnellwachsenden türkischen Immobilienmarkt zusammen zu arbeiten."

Dr. Karl Petrikovics, Vorstandsvorsitzender der Immoeast, schloss sich an: "Das YKB Portfolio ist in der Tat eine einzigartige Gelegenheit, in einen 'Emerging Market' zu investieren. Das Risiko ist aufgrund der langlaufenden Mietverträge mit einer der international angesehensten türkischen Firmen relativ gering. Dass wir erfahrene Partner für den türkischen Markt gefunden haben, ist ein weiterer großer Vorteil für uns. Darüber hinaus ist die Türkei sowohl geografisch als auch mit Blick auf den Markt eine logische Erweiterung unseres Kerngeschäfts in Ostmitteleuropa, Südosteuropa und der ehemaligen Sowjetunion."
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» ECE und Advance Properties errichten neuen Stadtteil in Sofia
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 11:01 Uhr
Advance Properties, eines der größten Immobilienunternehmen Bulgariens, und ECE Projektmanagement, europäischer Marktführer für Einkaufszentren, errichten in der bulgarischen Hauptstadt Sofia ein neues Stadtviertel.

Weitere Partner der strategischen Allianz sind Balkancar Sredez AD und GTM-Angel Balevski EAD. Auf einem ehemaligen Fabrikgelände im Zentrum Sofias entsteht der Europe Park – ein multifunktionales Stadtquartier mit Einkaufsmöglichkeiten, Büros, Wohnungen, Kino und Entertainment-Angeboten sowie Hotels. In der ersten Bauphase, für die das Joint Venture geschlossen wurde, wird ein Shopping Center mit rund 70.000 Quadratmetern Mietfläche sowie ein Büroturm mit rund 40.000 Quadratmetern Mietfläche gebaut. Mit seinen 40 Stockwerken und einer Höhe von rund 150 Metern wird der Büroturm das höchste Gebäude des Landes und damit neuer Orientierungspunkt in der boomenden Hauptstadt. Zudem werden rund 3.000 Parkplätze geschaffen. Die erste Bauphase soll im Herbst des Jahres beginnen und bis 2010 abgeschlossen sein.

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» Degi investiert 142 Mio. Euro in Pariser Bürogebäude
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 11:00 Uhr
Die Degi Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH hat für den Degi International eine Transaktion der besonderen Art durchgeführt. Mit der Stadt Paris hat sie das Fondsobjekt „M7“, ein noch weitgehend leerstehendes Büro- und Geschäftsgebäude im Pariser Teilmarkt „Rive Gauche“, gegen das vollvermietete historische Verwaltungszentrum von Gaz de France im 9. Arrondissement nahe dem Büro- und Geschäftszentrum (CBD) der französischen Hauptstadt getauscht.

Der Verkaufspreis für das Fondsobjekt liegt bei 122,75 Mio. Euro, die Gesamtinvestitionskosten für den Neuzugang bei 142 Mio. Euro. Das Objekt in der rue Condorcet hat eine Gesamtfläche von 25.137m² und besteht aus fünf miteinander verbundenen Bürogebäuden sowie zwei zusätzlichen Wohngebäuden.

Vertrauensbeweis der Stadt Paris
Der Immobilientausch, ein Novum in der Stadtgeschichte, musste von der Pariser Stadtverordnetenversammlung genehmigt werden. „Es ist ein enormer Vertrauensbeweis der Stadt Paris, dass sie mit der Degi als ausländischem Investor Neuland betreten und diesen Asset Swap durchgeführt hat,“ sagt Degi-Geschäftsführer Malcolm R. Morgan.

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» Heathrow weiterhin teuerster Industriestandort der Welt
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 10:59 Uhr
Rund um den Londoner Flughafen in Heathrow sind die Mieten für Industrie- und Logistikflächen im vergangenen Jahr weiter gestiegen: Die Spitzenmiete beträgt nun 21,98 Euro/m²/Monat brutto und setzt die Flughafenregion damit erneut an die Spitze der teuersten Industriestandorte der Welt. Es folgen auf Platz zwei der israelische Industriestandort Rishon Le-Zion in Me'ouyan Soreq, wo in den letzten zwölf Monaten ein Mietanstieg von 87,5 Prozent und eine Spitzenmieten von 17,28 Euro/m²/Monat brutto registriert wurden, und auf dem dritten Platz Tokio, mit 12,38 Euro/m²/Monat brutto. Dies ermittelten die Researcher von Cushman & Wakefield (C&W).

Die Analysten rechnen mit weiteren Mieterhöhungen rund um den Flughafen Heathrow: „Mit der Eröffnung des Terminal 5 im März 2008 wird die Nachfrage nach flughafenbezogenen Industrie- und Lagerflächen in der Region noch größer. Da das vorhandene Flächenangebot bereits in der ganzen Region knapp ist, werden die Mieten wegen der wachsenden Nachfrage weiter steigen.“

Für ihre Studie „Industrial Space Accross the World 2007“, die die internationalen Immobilienberater von C&W jährlich durchführen, wurden die 85 wichtigsten Industriestandorte in 45 Ländern der Welt untersucht und die teuersten Standorte in ein vergleichendes Ranking zum Vorjahr gestellt.

Die diesjährige Studie weist aus, dass die Mietpreise an 90 Prozent aller Industriestandorte gestiegen oder stabil geblieben und an 10 Prozent gesunken sind. Weltweiten sind die Mieten für Industrieflächen im letzten Jahr durchschnittlich um 6,5 Prozent (2005: 1,9 Prozent) gestiegen.

Ellaine Rossall, Leiterin der Business Space Research- & Consultancy-Abteilung von C&W in London erklärt, dass „viele der Top-Standorte von der Globalisierung der Produktionsprozesse und der wachsenden Internationalisierung der großen Logistiknetzwerke profitieren. Doch das Flächenangebot wird immer knapper. Auch wegen der wachsenden Nachfrage aus dem Wohnungsbau und des Einzelhandels, die mancherorts auf Industrieflächen ausweichen. Das treibt die Mieten hoch.“

Indien hat in dem Ranking den größten Sprung nach oben vollzogen: Neu Delhi, der mit 7,31 Euro/m²/Monat brutto teuerste Industriestandort Indiens, ist um zehn Plätze auf den 14. Platz nach oben geklettert. Zudem zählen vier Industriestandorte Indiens zu den Industrieregionen mit den höchsten Mietsteigerungen weltweit: So sind die Spitzenmieten für Industrieflächen in Mumbai im letzten Jahr um 50,2 Prozent, in Neu Delhi um 33,3 Prozent, in Bangalore um 25,0 Prozent und in Hyderabad um 23,1 Prozent gestiegen.

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» Merrill Lynch und Colonia Real Estate erwerben Portfolio von Aareal Bank
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 10:55 Uhr
Merrill Lynchs Global Principal Investments ("ML-GPI") und die Colonia Real Estate AG, erwerben ein gemischtes Gewerbe- und Wohnimmobilienportfolio von der Aareal Bank AG. Der Kaufvertrag wurde am 12. März 2007 unterzeichnet.

Über Details zu der Transaktion haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Auf Merrill Lynch entfallen 90 Prozent des Transaktionswertes, Colonia Real Estate beteiligt sich als Co-Investor mit einem Anteil von 10 Prozent.

"Mit dieser Transaktion stärken wir unsere Präsenz auf dem deutschen Immobilienmarkt, der momentan kräftig wächst, und auch weiterhin enormes Potenzial aufzeigt", sagte Stefan Aumann, Deutschland-Chef von Merrill Lynchs Global Principal Investments. "Wir freuen uns besonders, so schöne und weithin bekannte Objekte übernommen zu haben."

Das Portfolio besteht aus zwölf hochwertigen Gebäudekomplexen mit einer Gesamtfläche von insgesamt rund 139.000 Quadratmetern. Davon befinden sich etwa 72.000 Quadratmeter Gewerbefläche in den Objekten "Pelikanviertel" in Hannover und dem "City Hochhaus" in Leipzig. Weitere 54.000 Quadratmeter Wohnfläche befinden sich in Wohngebäuden aus den späten 90er Jahren in Dresden und Leipzig. Außerdem enthält das Portfolio weitere 13.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche in anderen Städten Deutschlands.

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» RICS fordert internationale Initiative zur Bewältigung der Erderwärmung - „Politik ist gefordert...
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 10:54 Uhr
„Politik ist gefordert – Immobilienwirtschaft kann einen Beitrag leisten“

Auf der internationalen Immobilienmesse Mipim in Cannes fordert die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) eine internationale politische Initiative zur Bewältigung der Erderwärmung.

Der Präsident der RICS Graham Chase kommentiert: „Die Immobilienwirtschaft ist bereit Verantwortung zu übernehmen, kann das Problem aber nicht allein lösen.“ Er fordert die Politik auf: „Gebt uns den politischen Rückhalt und finanzielle Anreize, und wir können mit professionellen und technischen Lösungen helfen.“

Dabei weist Chase darauf hin, dass Regierungen und die Industrie gemeinsam nur etwas erreichen können, wenn sie folgende Fragen beantwortet werden: Wie reagieren die Märkte auf so genannte Green Buildings, führen sie zu einer höheren Wertentwicklung, wie geht die Bewertung mit diesem Gebäudetyp um?

Chase weist weiterhin auf die Sustainability-Initiativen der RICS hin und fordert ein einheitliches Vorgehen in der Angelegenheit von den Regierungen weltweit. Auf der Mipim wird Chase die Konferenz mit dem Titel

“The economics of climate change in the built environment – a drain on business, an unavoidable necessity or an opportunity to enhance your bottom line?“

leiten. Diese findet am Dienstag, den 13. März 2007, 11.30 – 12.30 Uhr im Audi A, Le Palais des Festivals in Cannes statt.

Weitere Themen und Teilnehmer sind:

Quantifiable sustainability criteria for analysing Commercial property investments
Louise Ellison MRICS
Research Director
Investment Property Forum

The opportunity for the real estate sector to facilitate better climate control and higher profitability
Håkan Bryngelson
President & CEO
Vasakronan

Regeneration and sustainability: Property taxation impacts on real estate
Alun Oliver FRICS
Managing Director
E3 Consulting

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» KanAm veräußert Pariser Immobilie mit Gewinn
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 10:52 Uhr
Der KanAm grundinvest Fonds hat sich in Paris von seiner bisher einzigen Einzelhandelsimmobilie, dem Traditionskaufhaus „Le Printemps“, getrennt. Das Fondsmanagement nutzte die aktuell günstige Marktlage und verkaufte das historische Gebäude aus den dreißiger Jahren für 184,6 Millionen Euro. Das bekannte Kaufhaus in bester Einkaufslage von Paris war Ende des Jahres 2003 für 115,5 Millionen Euro erworben worden.

Neben der vorteilhaften Marktlage, die unter anderem durch eine hohe Nachfrage im Pariser Immobilienmarkt nach Einzelhandelsobjekten gekennzeichnet ist, waren anstehende Instandhaltungsmaßnahmen in größerem Umfang sowie das steigende Vermietungsrisiko aufgrund der verkürzten Restlaufzeit des Mietvertrages maßgebend für die Verkaufsentscheidung. Letztmalig war das Objekt Ende der neunziger Jahre hinsichtlich des Sicherheits- und Technikstandards sowie des Flächenausbaus modernisiert worden. Hohe Investitionen wären somit notwendig gewesen, um den anspruchsvollen und sehr langjährigen Mieter an diesem Standort im neunten Arrondissement nach Auslauf seines Mietvertrages im Jahre 2010 zu halten.
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» IFM Immobilien meldet hochwertigen Objektzukauf
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 10:19 Uhr
finanzen.net

Heidelberg (aktiencheck.de AG) - Die IFM Immobilien AG (ISIN DE000A0JDU97/ WKN A0JDU9), spezialisiert auf die Entwicklung und Revitalisierung von Gewerbeimmobilien mit hohem Wertsteigerungspotenzial, meldete am Freitag, dass sie ihr Portfolio um einen hochwertigen Bürogebäudekomplex in Eschborn-Süd (Hessen) erweitert.

Das Objekt setzt sich bei einer dreieckförmigen Grundstücksfläche von knapp 13.000 Quadratmeter aus drei Liegenschaften in unterschiedlicher Größe zusammen. Teilweise bis zu siebengeschossig verteilt sich die Nutzfläche von 24.200 Quadratmeter auf die Adressen Frankfurter Straße mit 12.700 Quadratmeter wie auf die Düsseldorfer Straße mit 7.800 Quadratmeter und 3.700 Quadratmeter. Hinzu kommen 570 Parkplätze, davon 125 Tiefgaragen-Stellplätze. Die Vermietungsquote liegt aktuell bei über 60 Prozent.

Das Gesamtinvestition der Gesellschaft liegt bei über 39 Mio. Euro, wovon ein erheblicher Anteil für die anstehenden Kernsanierungs- und Revitalisierungsvorhaben aufgewandt werden wird. Deren komplette Umsetzung wird bis 2009 erwartet.

Die Aktie von IFM Immobilien (Xetra: A0JDU9 - Nachrichten) verliert aktuell 0,93 Prozent auf 10,60 Euro.
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» US-Immobilienfinanzierer stehen zunehmend unter Druck
Geschrieben von: Redaktion, am 13.03.2007, 10:18 Uhr
Dow Jones

Von Lingling Wei Dow Jones Newswires

NEW YORK (Dow Jones)--In den USA kommen die Immobilienfinanzierer verstärkt in eine Schieflage. Nachdem jüngst die HSBC Holdings einen deutlich höheren Abschreibungsbedarf für ihre US-Hypothekentochter gemeldet hatte, häufen sich nun die Probleme bei der New Century Financial Corp.

Die Gesellschaft kündigte am Donnerstag an, keine neuen Kredite mehr zu vergeben. New Century ist auf dem so genannten Subprime-Markt tätig und legt Kredite an Konsumenten mit geringerer Bonität aus. Da diese "zweitklassigen" Schuldner zunehmend in Zahlungsschwierigkeiten kommen, wächst auch die Zahl der (Anzeige)

Not leidenden Kredite bei den Immobilienfinanzierern.

New Century verhandelt nun ihrerseits mit ihren Kreditgebern über neue Vertragsbedingungen. Ob diese Gespräche erfolgreich abgeschlossen werden könnten, sei völlig offen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung an die US-Blrsenaufsicht SEC. Zu den Kreditgebern zählen den Angaben zufolge Goldman Sachs Group und Morgan Stanley.

Zusätzlich überschattet wird der Immobilienfinanzierer von einem Bilanzskandal. In der vergangenen Woche hatte New Century mitgeteilt, dass strafrechtliche Ermittlungen gegen das Unternehmen eingeleitet worden seien.

Am Donnerstag kamen am Markt denn auch Spekulationen auf, dass der Konzern möglicherweise Gläubigerschutz anmelden müsse. Der Kurs der New-Century-Aktie brach daraufhin ein, zum Handelsschluss sackte er um 25% auf 3,87 USD, nachbörslich ging er weiter auf 3,69 USD zurück. Eine Sprecherin lehnte einen Kommentar ab, zu Spekulationen nehme man nicht Stellung.

In den vergangenen zwei Monaten haben bereits mehr als 20 unabhängige Immobilienfinanzierer Konkurs angemeldet. Ursächlich für die Entwicklung sind die in den USA inzwischen gestiegenen Zinsen und die gleichzeitig sinkenden Preise für Immobilien. Die Kreditnehmer mit weniger günstiger Bonität seien nun oft nicht mehr in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

-Von Lingling Wei, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/mim -0-
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